Was ist ein Telekonverter?

Telekonverter werden in der Regel zwischen Wechselobjektiv und Kamera angebracht.

Die Informationen für Autofokus, Blendensteuerung usw. können, je nach Ausführung, vom Konverter elektrisch und/oder mechanisch zwischen Objektiv und Kamera übertragen werden.
Für Film- und Digitalkameras mit fest eingebauten Objektiven gibt es sie auch als Vorsatzobjektive.
Ein solcher Vorsatz ist im Prinzip ein Galilei-Fernrohr.
Telekonverter gibt es in Form von 1,4-fach- bis 3-fach-Konvertern.
Die genannte Zahl gibt an, in welchem Verhältnis sich die Brennweite des genutzten Objektives erhöht, ein 2-fach-Telekonverter verdoppelt also die Brennweite des Objektives.
Beim Einsatz eines Telekonverter können auch Nachteile auftreten. Diese sind;

  • die Abbildungsfehler des Grundobjektivs werden durch den Konverter mitvergrösert.
  • durch den Konverter entstehen selbst Abbildungsfehler, die im ungünstigen Fall die Abbildungsfehler des Objektivs vergrößern.
  • die optische Qualität kann durch Zentrierfehler vermindert werden, wenn also die optischen Achsen von Grundobjektiv und Konverter nicht zusammenfallen.

Theoretisch und praktisch ist auch der gleichzeitige Einsatz mehrerer Telekonverter möglich, jedoch verringern sich die Abbildungsqualität und die Lichtstärke entsprechend.
 

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