Der Four-Thirds-Standard (oder kurz Four Thirds) ist ein von den Unternehmen Olympus, Kodak und Panasonic und Leica entwickelter, speziell auf digitale Spiegelreflexkameras abgestimmter Standard.
Four-Thirds-Objektive haben für den gleichen Bildeindruck exakt die halbe Brennweite eines Kleinbildobjektives. Die Objektive tragen keine auf das Kleinbild-Äquivalent umgerechneten Brennweitenmarkiereungen. Die Normalbrennweite liegt also bei 25 mm anstatt der 50 mm eines Kleinbildobjektives.

Four Thirds
Bei der Entwicklung des neuen Standards erfolgte von Anfang an keine Rücksichtnahme auf herkömmliche Objektive, Kameras oder Sensorgrößen. Dadurch konnten sowohl Kompatibilitätsprobleme mit alten Komponenten als auch Kompromisse bei der Auslegung der neuen Komponenten umgangen werden. Die erste entsprechende Kamera, die Olympus E-1, wurde im Herbst 2003 vorgestellt.