Egal ob zu Hause oder unterwegs: Das Surfen im World Wide Web wird immer selbstverständlicher und ist aus unserem Alltag nicht mehr weg zu denken. 79% der Deutschen sind online und nutzen im Schnitt 2,8 Geräte (Laptop, PC, Tablet, Smartphone), um im Internet zu surfen (Quelle: ARD/ZDF-Onlinestudie 2014). Was für den Großteil der Deutschen eine Selbstverständlichkeit ist, ist bei vielen Unternehmern jedoch nach wie vor noch nicht angekommen: Für den Erfolg im Internet und eine nutzerfreundliche Webseite ist die Optimierung der eigenen Firmenwebseite für die mobile Nutzung Pflicht. Viele kleine und mittlere Unternehmen wollen von dem Thema Webseite und der Optimierung für mobile Endgeräte noch immer nichts wissen, da sich nach wie vor der Trugschluss hält, dass solche innovativen Technologien hohe Investitionen erfordern und gar nicht für deren Zielgruppen sind. Leider kommt zu diesen Punkten noch erschwerend hinzu, dass es nach wie vor noch viele Webdesigner und Werbeagenturen gibt, die Ihren Kunden Websites verkaufen die nicht für Smartphones oder Tablets geeignet sind. Ob der potentielle Kunde, der eine solche Webseite besucht, auch Spaß daran hat diese nur mit einigen Fingerverenkungen lesbar zu machen, sei dahingestellt.

6 Probleme die Smartphone-User mit nicht mobil-optimierten Webseiten haben

Die häufigsten Gründe für frustrierte Besucher, die mit ihrem Smartphone auf einer nicht-mobilfähigen Webseiten landen und innerhalb von kürzester Zeit wieder abspringen sind Folgende (vgl. auch TNS Infratest Studie 2013):

  • Keine bzw. fehlende Übersichtlichkeit der Inhalte auf dem kleinen Display
  • Mangelnde Benutzerfreundlichkeit durch beispielsweise veraltete Navigationskonzepte und alte Website-Buttons
  • zu viel Scrollen und Fingerverrenkungen, um Inhalte überhaupt erfassen zu können
  • schlechte Auffindbarkeit der relevanten Informationen
  • keine Anpassung an verschiedene Bildschirmgrößen (Computer, Laptop, Smarthphone, Tablet)
  • zu lange Ladezeiten über das mobile Internet, da die Webseite aus zu vielen und zu großen Bildern besteht

Google warnt vor schlechten Rankings bei nicht-mobilfreundlichen Webseiten

Google ist in Deutschland mit einem Marktanteil von über 90% die unangefochtene Nummer 1 der Suchmaschinen und für die meisten User das „Tor ins Internet“. Was sich bereits im vergangenen Jahr angedeutet hat, wird nun Seitens Google Schritt-für-Schritt in die Tat umgesetzt: Mobile-Friendly-Websites werden im Ranking bevorzugt behandelt. Google sendet mittlerweile Benachrichtigungen an Webmaster, deren Websites nicht für die mobile Nutzung optimiert sind. In den Benachrichtigungen, die sowohl über die Webmaster Tools als auch per E-Mail versendet werden informiert Google über die schlechte mobile Nutzbarkeit der Website und warnt vor entsprechend angepassten Rankings. Die mobile Optimierung von Webseiten gewinnt also weiter an Bedeutung!

Google Anforderungen an mobile Websites?

Im Google-Webmaster-Blog kann man in Erfahrung bringen, welche Kriterien eine Seite erfüllen muss, um als „Mobile-friendly“ eingestuft zu werden:

  • Verzicht auf Software bzw. veraltete Webtechnologien, die auf mobilen Endgeräten unüblich sind, beispielsweise Flash
  • Verwendung von Texten, die ohne Zoom lesbar sind
  • Anpassung der Inhalte an die Bildschirmgröße des jeweiligen Endgeräts, so dass ein User nicht in die Breite scrollen oder zoomen muss
  • Platzierung von Links in ausreichendem Abstand zueinander, so dass man diese ohne Probleme anklicken kann

Wer übrigens gerne wissen möchte, ob seine Webseite von Google als Mobile-Friendly eingestuft wird, der kann dies über den von Google bereitgestellten „Mobile-Friendly Test“ checken.

Mobile Friendly Webseite

Ergebnis von CiKa Media mit dem Mobile Friendly Test von Google

Fazit:

Machen Sie nicht den gleichen Fehler wie viele andere kleine und mittleren Unternehmer!

  • Testen Sie Ihre Webseite über den „Mobile-Friendly Test“ von Google!
  • Wenn Sie zur Gruppe der Webseitenbetreiber gehören, die noch nicht fit für das mobile Web sind, dann handeln Sie jetzt!