Skalierungsverfahren

Für Änderungen der Größe stehen Ihnen diverse Filter-/Skalierungen für eine optimale Bildqualität der geänderten Dateien zur Verfügung:

None
Keine Skalierung, schlechte Qualität schnelle Bildwiedergabe.

Triangle
Mittelgute Qualität und relativ schnell. Hinterläßt meist rauhe Kanten. Schlecht für Bildverkleinerung.

Bilinear
Bei dieser Methode werden Pixel durch Mitteln der Farbwerte der benachbarten Pixel hinzugefügt. Dies führt zu mittlerer Qualität.

Bikubisch
Eine langsame, aber präzisere Methode, bei der die Werte der benachbarten Pixel analysiert werden. Durch komplexere Berechnungen werden dabei weichere Tonabstufungen als mit der Methode Pixelwiederholung oder Bilinear erzielt.

Nearest
Pixelwiederholung der Nachbarpixel, dem neuen Pixel wird der Farbwert des am nächsten liegenden Pixels zugewiesen. Es entstehen also keine neuen Farbwerte! Diese Methode ist für diskrete Daten geeignet, zB. Linien- oder Strichbilder, weniger für ‘normale’ Fotos. Sehr schnell, starke ‘Treppenbildung’ an schrägen Kanten.

Linear
Der Farbwert des oder der neuen Pixel entspricht einem linearen Mittelwert der auseinandergerückten Ausgangspixel. Sehr schnell, starke ‘Treppenbildung’, kann zu manchen hervorstechenden Farbwerten führen. Bild wirkt geglätteter als bei FastLinear.

Bell
Gewichtet Farbwerte naheliegender Pixel höher (Glockenkurve), um Wert für neues Pixel zu bestimmen. Recht schnell, typischer Weichzeichnungsfilter, weniger für Größenänderung geeignet.

Lanczos3
Eine der konjugierten Gradientenmethoden, ein biorthogonalisierungs Algorithmus. Erreicht gute Schärfe/minimale Weichzeichnung und leicht rauhe Kanten, ähnlich gut wie fraktale Verfahren, sehr langsam, gut für Vergrößern. Nach Anwendung bei Kringelbildung kann zusätzliches Schärfen evtl. das Bild verbessern.

Mitchell
Erreicht gute Schärfe, feine Details, Weichzeichnung ähnlich Triangle. Wird nicht so gut mit rauhen Kanten fertig, ist langsam, reduziert Bildgröße, gut für Vergrößern. Kompromiss zwischen Lanczos3, Box, Triangle und Bell. Auch hier ist oft nachträgliches Schärfen gut.