In der digitalen Fotografie unterscheidet man zwei Arten von Zooms: Das optische und digitale Zoom.

Optischer Zoom

Der optische Vergrößerungsfaktor (Zoom-Faktor) entspricht dem Unterschied zwischen der kleinsten und der größten Brennweite eines Objektivs. Dieser verändert die Brennweite des Objektivs.

Beispiel Optische Zooms

Zoom 300 mm Zoom 18 mm -180 mm
ZUIKO DIGITAL ED 300mm Olympus Zuiko Digital 18 mm – 180 mm

Digitaler Zoom

Die vergrößerten Ausschnitte werden hochgerechnet, ohne dass sich die Bildpunkteanzahl verändert. Die Ausschnitte erscheinen größer, aber die Qualität des Bildes ist schlechter da lediglich das Bild interpoliert wird. Das bedeutet; fe größer die Digitalzoomeinstellung ist, desto kleiner ist der genutzte Bereich des Bildsensors, sodass die Bildqualität immer weiter abnimmt. In der Praxis sollte man erst immer den optischen Zoom verwenden, den digitalen Zoom nur im Notfall. Fazit: Nur der optimale Einsatz vom optischen Zoom gewährleistet eine hervorragende Qualität von Fotografien.