CiKa-Verbandssoftware/Einführung-/Allgemeines

Installation

Das Programm wird mit einem Installationsprogramm geliefert, welches die Installation für Sie erledigt. Beachten Sie, dass auf der Festplatte minimal 800 Megabyte frei sein müssen, damit das Programm installiert und benutzt werden kann. Zum Start der Installation rufen Sie INSTALL.EXE auf. Das Setupprogramm installiert zunächst den Setup-Assistenten und führt Sie dann durch die Installation. Sollten Sie die Software auf CD-ROM von uns erhalten haben, rufen Sie, sofern die CD nicht automatisch beim Einlegen startet, INSTALL.EXE auf. Das Programm wird dann durch Betätigung des Schalters Verbandssoftware installieren installiert. Während der Installation können Sie ein Verzeichnis (Ordner) angeben, in das die Programmdaten des Programmes kopiert werden. Setup gibt das Verzeichnis C:\verbandssoftware vor. Sie können die Vorgabe ändern, nachdem Sie auf „Durchsuchen“ geklickt haben. Setup erzeugt unterhalb dieses Programmverzeichnisses die Verzeichnisse

– verbandssoftware Hauptverzeichnis
– daten Datenverzeichnis
– mailaus Verzeichnis für Emailausgänge
– mailein Verzeichnis für die Emaileingänge
– mailtmp Tempverzeichnis für Emails
– logdat Logdateien
– sicher Verzeichnis für die Internersicherung
– temp Allgemeines Tempverzeichnis
– texte Sonstige Texte sowie Ablage der Mitglieder

Bei der Auslieferung ist Standardmäßig der Mandant MANDANT 1 voreingestellt. Nach der Installation des Programmes installieren Sie bitte den Firebird-SQL Server. Den SQL Server benötigen Sie für den Einsatz auf einem Netzwerkserver sowie für den Einsatz auf einem Lokalenrechner. Für die Clientinstallation benötigen Sie nur den Firebird-Client.

Sollte der Programmstart fehlschlagen überprüfen Sie bitte als erstes ob Sie den Firebird-Server bzw. den Firebird-Client auf dem Netzwerk-Rechner (Arbeitsstation) installiert haben bzw. ob dieser auch aktiv ist.

Hinweise zur Firewall
Das Programm verwendet eine Firebird SQL-Datenbank. Falls Sie einen Firewall installiert haben, wird dieser beim ersten Programmstart evtl. eine Warnung anzeigen und fragen, ob der Datenbank-Server gestartet werden soll. Nur wenn der Datenbank-Server gestartet ist, kann das Programm inkl. aller Module fehlerfrei arbeiten. Achten Sie also bitte darauf, dass Ihre Firewall den SQL-Server nicht sperrt!

Programm.ini
Beschreibung der INI-Datei

 Beschreibung
[Default]
Pfad=meinserver:f:\verbandssoftware\daten  Original Laufwerkspfad mit IP-Nummer oder Servername
Mandanten=1  Anzahl der Mandanten werden vom Programm gesetzt
Server=meinserver  IP-Nummer oder Name des Servers
Datenpfad=f:\verbandssoftware\daten\  Original Datenpfad ohne IP-Nummer oder Servername
[Mandant-Mandant 1]
Datei=DATEN.FDB  Datenbankname

Lokale Installation

[Default]
Pfad=c:\verbandssoftware\daten
Mandanten=1
Server=
Datenpfad=c:\verbandssoftware\daten\
Serverart=Local
[Mandant-Mandand 1]
Datei=DATEN.FDB

Netzwerkinstallation Windows Server

[Default]
Pfad=MEINSERVER:d:\verbandssoftware\daten
oder mit IP-Nummer
Pfad=111.11.1.111:d:\verbandssoftware\daten
Mandanten=1
Server=MEINSERVER
Datenpfad=d:\verbandssoftware\daten\
Serverart=Netzwerk
[Mandant-Mandant 1]
Datei=DATEN.FDB

Netzwerkinstallation

Hinweise zur Netzwerkinstallation

Bei einer Netzwerkinstallation wird das Programm nur 1x auf dem Server inkl. dem Firebird SQL-Datenbankserver installiert, auf den Clientrechner wird nur der Firebird Client benötigt und installiert. Auf dem Clientrechner wird eine Desktop-Verknüpfung zu der verbandssoftware.exe auf dem Server erstellt, zu beachten ist lediglich das der Pfad in „Ausführen in:“ gesetzt ist.

desktopverknuepfung.jpg

Beispiel Desktop-Verknüpfung ohne Laufwerkszuweisung:
Ziel: \\Server\verbandssoftware\verbandssoftware.exe
Ausführen in: \\Server\verbandssoftware

Die Programm Datenbank muss sich auf dem selben Rechner befinden wie der Datenbank-/Firebird Dienst selbst. Ein Zugriff auf einen Fileserver ist technisch nicht möglich (unabhängig davon, ob diese über einen UNC-Pfad oder einen Laufwerksbuchstaben angesprochen werden).

Beispiel einer Netzwerkinstallation
beispiel_netzwerkinstallation.jpg

Datenbank unter Linux
Für eine Linux-Installation der Datenbank benötigen Sie auch einen Firebird SQL-Server für Linux, diesen können Sie über unsere Homepage (Downloads) beziehen.

Nach der Installation des Firebird SQL-Servers müssen die mit gelieferten Datenbänke *.gdb und *.fdb auf den Linux-PC kopiert werden, danach ändern Sie in der PROGRAMM.INI Datei die Pfadangaben der Datenbank und des Server.

Beispiel:
[Default]
Pfad=195.111.111.111:/home/verbandssoftware/daten/
Mandanten=1
Server=195.111.111.111
Datenpfad=/home/verbandssoftware/daten/
Serverart=Netzwerk

Nutzen Sie das Programm in einem Lokalen-Netzwerk bietet es sich an über eine Sambafreigabe auch alle Programmdateien auf dem Linux kopieren, dadurch erhalten alle User die gleiche Dokumenten und Ablagestruktur des Programmes.

Hinweise beim Einsatz der Datenbank auf einem Onlineserver
Um eine schnellere Suche in der Kundenverwaltung zu gewährleisten aktivieren Sie in den Programmparametern, Grundeinstellungen Reiter Kundenverwaltung die Option „Schnellsuche über Befehlsbutton“.

Zugriff via Internet
Durch spezielle dynamischen Namensdienste ist es möglich, Ihre Datenbank auch über das lokale Netzwerk hinaus, Benutzern zur Verfügung zu stellen. Bei einem normalen DSL-Anschluss ist es derzeit so, dass nach 24 Stunden eine “Zwangstrennung” seitens Ihres ISP (Internet Service Provider z.B. Freenet, Alice oder T-Com) vollzogen wird. Mit jeder neuen Anmeldung ins Internet, bekommen Sie auch vom ISP eine neue IP (Adresse im Netzwerk) zugewiesen. Um jetzt nicht täglich die aktuelle IP-Adresse herauszufinden zu müssen, kann man einen speziellen Dienst einrichten, der Ihre aktuelle IP mit einer Domain jederzeit verfügbar macht.
Anbieter wie DynDNS.com oder DNS4BIZ.com können dieses direkt umsetzen. Aktuelle Router haben zum dem auch die Möglichkeit, solche dynamischen Namensdienste direkt zu verarbeiten und senden bei jeder Anmeldung ins Internet automatisch die entsprechende IP-Adresse in die Datenbank Ihres DNS-Anbieters. Dadurch steht nun ein Zugriff auf Ihr Netzwerk über eine entsprechende Domain wie z.B. „meinefirma.dyndns.org“, über das Internet zur Verfügung.

Sie haben nun verschiedene Möglichkeiten, auf die Daten zuzugreifen z.B.:

  • eine VPN-Verbindung einrichten
  • die Datenbank direkt über die Ports verfügbar machen
  • eine Remotedesktop-Verbindung konfigurieren

Wichtig:
Die Performance ist nicht mit der eines lokalen Netzwerks vergleichbar! Sie müssen bei einer VPN-Verbindung Geschwindigkeitsverluste in Kauf nehmen Bei einer extrem langsamen Verbindung, kann es dazu kommen, dass das Programm einen Time-Out hervorruft und dann im System nicht mehr reagiert. Entscheidend sind auch die DSL-Verbindungen der Clients und des Servers. Derzeit gibt es zwar Downloadanbindung bis zu 6 MBit/s oder mehr, aber der Upload bereich wird stark eingegrenzt. Bei einer 6 MBit-Anbindung ist der Upload in der Regel auf 512 KBit/s begrenzt, welches weit unter einer Standardnetzwerkverbindung bei 100 MBit liegt.

Unser Tipp:
Richten sie sich eine Remotedesktop-Verbindung zum Server ein! Der Vorteil ist, dass bei der Remoteverbindung von Microsoft nur die Masken und nicht die direkte Datenbankverbindung hergestellt wird. Dadurch werden die Datenbankanfragen lokal ausgeführt und müssen nicht extra durch das Internet gesendet werden.


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