Zu dunkel? Aufnahme mit Blitzlicht durchführen!

Blitzgerät

So kommen seelenlose, totgeblitzte Schnappschüsse zustande, die anschließend höchstens dazu geeignet sind, eine gewisse dokumentarische Funktion zu erfüllen. Bessere Fotos ergeben sich, wenn man nicht gleich einen Blitz benutzt, sondern erst mal über eine andere Lösung nachdenkt. Führt am Blitz kein Weg vorbei, kann man immer noch dafür sorgen, dass es nicht so wirkt, wie dem Opfer ins Gesicht geschmissen. Manchmal hilft jedoch nur ein Stativ. Für viele Fotos benötigt man gar kein Blitzlicht. Meist ist nur etwas zu wenig Licht vorhanden. Dann reicht es oft schon die Empfindlichkeit (ISO) des Sensorchips etwas höher zu drehen. Jedoch ist zu beachten, dass höhere Empfindlichkeit zu mehr Bildrauschen führen kann. Doch ist das Ergebnis, meistens natürlicher und interessanter als eine noch so gestochene scharfe Blitzaufnahme. Auch wenn Spiegelreflexkameras einen deutlich größeren Grenzbereich bei schwierigen Lichtverhältnissen bieten als Kompaktkameras, irgendwann ist Schluss mit dem freihändigen Fotografieren. Abhilfe schafft das man sich oder die Kamera an eine Wand anlehnt bzw. eine feste Unterlage, auch sollte man die Kamera mit beiden Händen fest halten.

Einbeinstativ als Wanderstock

Einbeinstativ als Wanderstock

Besser jedoch ist ein Stativ. Manchmal hilft für einen, für einen festen Halt, anstelle eines Dreibeinstatives auch ein Einbeinstativ, dieses gibt es auch als Wanderstock, jedoch sollte man beachten das dass Stativ auch das Gewicht der Kamera wirklich trägt.