Schrecksbach
Eingebettet im Schwalmtal am Fuße der Gonzenburg wurde "Sreggesbaha am Sualmanaha-Fluß" erstmals am 31. August 782 urkundlich erwähnt.
Diese Urkunde ist jedoch wahrscheinlich eine Fälschung aus dem 11. Jahrhundert (etwa um 1050) und sollte vermutlich dazu dienen, die Zehentberechtigung des Stiftes Hersfeld bis an die Schwalm seit Karl dem Großen zu beweisen. Um 1140 wird Schrecksbach erneut erwähnt. In einer Urkunde übertrug hier Clementia, die Witwe des verstorbenen Vogts Gozmar, dem Kloster Fulda das Dorf "Screkesbach". Die Urkunde ist jedoch nicht genauer zu datieren und liefert somit kein brauchbares Datum für eine Jahrhundertfeier. Als erstes festes Jahresdatum wird vom Hess. Staatsarchiv das Jahr 1223 genannt, so dass Schrecksbach heute auf mindestens 783 Jahre Geschichte zurückblicken kann. Im Jahre 1450 fällt Schrecksbach durch Erbantritt an die Landgrafen zu Hessen.
Die Großgemeinde Schrecksbach umfasst folgende Ortschaften:
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